24. Workshop

am 7. Dezember 2010 an der Universität Witten/​Herdecke

zum Thema: »Versi­cher­heit­lichung des Katastro­phen­schutzes« (Teil II)


Der 24. AKIS-​Workshop, ursprünglich für Mai 2010 geplant, musste aus
organi­sa­to­rischen Gründen verschoben werden und fand daher am 7.
Dezember 2010 an der Universität Witten/​Herdecke statt. Das Thema war
die »Versi­cher­heit­lichung des Katastro­phen­schutzes« (Teil II).

Bei der Veran­staltung ging es darum, das Thema des letzten Workshops
in Kiel zu vertiefen und bisher nicht angesprochene Aspekte des
Katastro­phen­schutzes zu erörtern. Dabei wurden auch die recht­lichen
Grundlagen und Probleme aufge­griffen. Die Verteilung von Kompe­tenzen,
besonders auf Bundesebene, und die Frage der entste­henden gesell­schaft­lichen
Kosten durch eine Katastrophe und den Schutz vor Katastrophen wurden
ebenfalls thema­tisiert.

Ein weiterer Aspekt betraf die Rolle der Wissen­schaft und Forschung im
Katastro­phen­schutz. Wie gut lassen sich Katastrophen voraussagen? Was kann
die Katastro­phen­so­ziologie leisten? Gibt es sozial­wis­sen­schaftliche Ansätze
im Bevöl­ke­rungs­schutz und kann die inter­dis­zi­plinäre Sicher­heits­for­schung
die verschiedenen Ansätze verbinden?

Diesen und weiteren Fragen ist der Workshop »Versi­cher­heit­lichung des
Katastro­phen­schutzes« (Teil II) im Dialog mit den Referenten aus
unter­schied­lichen fachlichen Zugängen nachge­gangen. Die Ergebnisse werden in
einem Sammelband der Schrif­tenreihe des AKIS »Studien zur Inneren Sicherheit«
beim VS Verlag für Sozial­wis­sen­schaften erscheinen.