Kurzbericht des 13. Workshops

am 15.-16. Februar 2002 (an der Universität Osnabrück)
zum Thema: 

„Kusto­dia­li­sierung der Inneren Sicherheit. Wachen, kontrol­lieren, patrouillieren«

Der Workshop diente der Zusam­men­führung der verschiedenen Forschungen zum Themen­komplex Kustodialisierungs-​Dienste. Die Beiträge setzten sich mit den verschiedenen Ausfor­mungen der Kustodialisierungs-​Dienste auseinander. Als roter Faden diente die Frage nach den Auswir­kungen dieser Entwicklung auf das Politikfeld Innere Sicherheit, insbe­sondere unter dem Gesichtspunkt, welche Folge­rungen aus diesem Trend für die insti­tu­tio­nellen Arran­gements (z. B. im Verhältnis Staat – Private) sowie für die Politik­pro­duktion in der Inneren Sicherheit gezogen werden müssen.
 
 

Tagungs­leitung:

Gisbert van Elsbergen (Universität Osnabrück)

Universität Osnabrück
Fachbereich Sozial­wis­sen­schaften
Seminarstr. 33
49069 Osnabrück


Freitag: 15. Februar 2002

PROF. DR. RALF KLEINFELD (Dekan des FB Sozial­wis­sen­schaften Universität Osnabrück): Begrüßung der TeilnehmerInnen

GISBERT VAN ELSBERGEN (Universität Osnabrück): Organi­sa­to­risches zum Tagungsablauf

PD DR. HANS-​JÜRGEN LANGE (Universität Marburg): Sicher­heits­politik nach dem 11. September

PROF. DR. REINER NIKETTA (Universität Osnabrück): Erhöhtes Gefühl der Bedrohung nach dem 11. September?

Diskussion

GISBERT VAN ELSBERGEN (Universität Osnabrück): Einleitung in das Feld der Kustodialisierung

PROF. DR. RAINER PRÄTORIUS (UniBw Hamburg): Rituale, Rache oder Reinte­gration? »Community Justice« – auch ein Element der Kustodalisierung?

Diskussion

SASCHA SCHIERZ (Universität GHS Wuppertal): Sicherheit und Ordnung werden spürbar gemacht – Ordnungs­part­ner­schaften in Nordrhein-​Westfalen

DR. PATRICIA BAUER (Universität Osnabrück): Entgrenzung von Innerer und Äußerer Sicherheit nach dem 11. September

Diskussion

DIETER REINHARD (Universität Osnabrück): Humanitäre Organi­sa­tionen in Krisen­ge­bieten und private Sicherheitsdienste

PATRICK WURSTER (Universität Osnabrück): Priva­ti­sierung, Krimi­na­li­sierung oder Rekon­struktion des Staates in Afrika?

Diskussion


Samstag: 16. Februar 2002

PD DR. HUBERT BESTE (Universität Bielefeld): The City of »New Surveillance«: Die Rolle profit­ori­en­tierter Sicherheitsunternehmen

GISBERT VAN ELSBERGEN (Universität Osnabrück): Auf der Suche nach der Sicherheitswacht

Diskussion

PROF. DR. HANS SCHNEIDER (VFH Giessen): Freiwilliger Polizei­dienst Hessen

DR. DETLEF NOGALA (MPI f. ausl. u. intern. Strafrecht Freiburg): Die neue Verpo­li­zei­lichung der Gesell­schaft – Sicher­heits­arbeit in der neoli­beralen Ordnung

Diskussion

PROF. DR. MARTIN KUTSCHA (FHVR Berlin): Freiwillige Polizei­reserve in Berlin

VOLKER EICK (FU Berlin): Zur Rolle von ABM-​Ordnungsdiensten in der lokalen Sicherheitsproduktion

Diskussion

JENS WURTZ­BACHER (Berlin): Ein Vergleich der Sicher­heitswacht und der Sicherheitspartnerschaft

Diskussion
 
 

Die Beiträge sind in dem Sammelband: van Elsbergen, G. (Hg.): Wachen, kontrol­lieren, patrouil­lieren. Kusto­dia­li­sierung der Inneren Sicherheit, VS-​Verlag für Sozial­wis­sen­schaften, Wiesbaden 2004, dokumentiert.