Publi­ka­ti­onsreihe »Studien zur Inneren Sicherheit«

Die Ziele

In der Reihe „Studien zur Inneren Sicherheit“ wechseln sich Monografien und struk­tu­rierte Sammelbände ab. Die Studien werden verfasst von Autoren des „Inter­dis­zi­plinären Arbeits­kreises Innere Sicherheit“ (AKIS). Der AKIS vereint Wissen­schaftler aus verschiedenen Diszi­plinen, insbe­sondere der Politik­wis­sen­schaft, der Soziologie, der Krimi­nologie, der Rechts­wis­sen­schaft und der Histo­rischen Polizeiforschung.

Die Studien zur Inneren Sicherheit umfassen grund­la­gen­theo­re­tische und problem­ori­en­tierte Arbeiten. Sie sind einer inter­dis­zi­plinären und sozial­wis­sen­schaft­lichen Diskussion verpflichtet. Forschung zur Inneren Sicherheit und Polizei­for­schung bilden hierbei keine gegen­sätz­lichen Perspektiven, sondern sich ergänzende Bestandteile eines Forschungs­feldes. Die Studien zur Inneren Sicherheit arbeiten die unter­schied­lichen Facetten des Wandels von Sicherheit auf. Sie stellen diese Verän­de­rungen in den Zusam­menhang mit dem Wandel von Staat und Gesell­schaft insgesamt, wie er sich national, europäisch, inter­na­tional und global vollzieht.

Die Analyse der Akteure, Insti­tu­tionen und Strukturen, die die Sicher­heits­pro­duktion von Staat und Gesell­schaft prägen; die Prozesse und Handlungs­ori­en­tie­rungen, unter denen Entschei­dungen und Normen sowie ihre Kontrolle zustande kommen; die Programme zur Inneren Sicherheit (Krimi­nal­politik, Polizei­politik u.a.), die dabei mit der Zielsetzung entstehen, bestimmte Wirkungen zu erzielen; die Art und Weise der Umsetzung und die Einwirkung der Sicher­heits­pro­du­zenten auf die Gesell­schaft (Polizieren); die Defini­tionen, Konstruk­tionen, Verlaufs­formen und Sanktio­nie­rungen abwei­chenden Verhaltens und sozialer Kontrolle (Krimi­nal­so­ziologie), die vorge­nommen werden; die histo­rische Rekon­struktion dieser Zusam­menhänge; die Diskussion theore­tischer Ansätze und Metho­do­logien, um die inter­dis­zi­plinäre Arbeit integrativ weiter zu entwickeln – all dies sind Perspektiven der Forschung zur Inneren Sicherheit, wie sie der Reihe zugrunde liegen.

Die Publi­ka­ti­onsreihe „Studien zur Inneren Sicherheit“, wird verlegt beim VS – Verlag für Sozial­wis­sen­schaften, Wiesbaden (bis 2003 bei Leske + Budrich, Opladen). Folgende Bände sind abgeschlossen:


Band 1:

    Hans-​Jürgen Lange (Hrsg.)
    Staat, Demokratie und Innere Sicherheit in Deutschland
    436 Seiten, 32,90 EUR
    erschienen im Januar 2000
Das Buch rekon­struiert die Entwick­lungs­muster, die die Ausdif­fe­ren­zierung des Systems der Inneren Sicherheit im Spannungs­ver­hältnis zwischen Staat und Demokratie in Deutschland bestimmt haben. Die Beiträge des Buches bieten eine umfassende Bestands­aufnahme der inter­dis­zi­plinären Forschung zur Inneren Sicherheit.

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Band 2:

    Hans-​Jürgen Lange
    Innere Sicherheit im Politischen System der Bundes­re­publik Deutschland
    477 Seiten, 45,– EUR
    erschienen im Februar 1999
Das Buch rekon­struiert in Form einer Politik­feld­studie die internen Entschei­dungs­prozesse im System der „Inneren Sicherheit“. Die Studie behandelt die Sicher­heits­ein­rich­tungen in der EU, im Bund und in den Ländern am Beispiel des Landes NRW.

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Band 3:

Hubert Beste
Morphologie der Macht. Urbane »Sicherheit« und die Profit­ori­en­tierung sozialer Kontrolle
528 Seiten, 45,– EUR
erschienen im September 2000

Das Buch befasst sich mit der Entwicklung der sozialen Kontrolle in Frankfurt am Main seit den frühen 70er Jahren, die auch als Politik urbaner »Sicherheit« gekenn­zeichnet werden kann.

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Band 4:

Hans-​Jürgen Lange (Hrsg.)
Die Polizei der Gesell­schaft. Zur Soziologie der Inneren Sicherheit
472 Seiten, 39,90 EUR
erschienen im Januar 2003

Die Beiträge des Buches bieten eine umfassende Darstellung der histo­rischen, theore­tischen und empirischen Forschung über die Polizei. Aus inter­dis­zi­plinärer Sicht wird die Stellung der Polizei als Bestandteil des gesell­schaft­lichen Systems der „Inneren Sicherheit“ herausgearbeitet.

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Band 5:

Jo Reichertz /​Norbert Schroer (Hrsg.)
Herme­neu­tische Polizei­for­schung
238 Seiten, 24,90 EUR
erschienen im Januar 2003

Die Beiträge des Buches behandeln den theore­tischen und metho­dischen Ansatz der „Herme­neu­tischen Polizei­for­schung“. Der Herme­neu­tischen Polizei­for­schung geht es darum, das Handeln der im Handlungsfeld „Polizei“ Betei­ligten aus den vorge­gebenen Rahmen­be­din­gungen heraus verstehbar zu machen. In diesem Sinne ist sie Teil einer sich wissens­so­zio­logisch verste­henden und struk­tur­ana­lytisch arbei­tenden quali­tativen Sozialforschung.

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Band 6:

Hans-​Jürgen Lange/​Jean-​Claude Schenck
Polizei im koope­rativen Staat. Verwal­tungs­reform und Neue Steuerung in der Sicher­heits­ver­waltung 
462 Seiten, 39,90 EUR
erschienen im Mai 2004

Umfang­reiche Staats- und Verwal­tungs­re­formen verändern die bisherige Aufga­ben­stellung und das Verständnis von Innerer Sicherheit und Polizei. Sicher­heits­leis­tungen und Staats­funk­tionen werden neu definiert. Das Buch zeigt Zusam­menhänge zwischen Verwal­tungs­re­formen, staat­lichen Sicher­heits­funk­tionen und politischer Steuerung auf und entwickelt Perspektiven der Polizei im koope­rativen Staat.

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Band 7:

Gisbert van Elsbergen (Hrsg.)
Wachen, kontrol­lieren, patrouil­lieren. Kusto­dia­li­sierung der Inneren Sicherheit.
300 Seiten, 37,90 EUR
erschienen im Oktober 2004

Das Konzept der Kusto­dia­li­sierung versucht einen neuen Zugriff auf die Verän­de­rungen im Bereich der Inneren Sicherheit vorzu­nehmen. Anhand von mehreren Beispielen werden nicht nur aktuelle Entwick­lungen untersucht. Hierunter fallen u. a. neue Formen der staat­lichen Kontrolle, Verän­de­rungen im Sicher­heits­gefühl, Umstruk­tu­rie­rungen in der Bereit­stellung von Sicherheit im kommunalen Sektor, aber auch die Rolle der Inklusion des Bürgers in Sicher­heits­aufgaben. Am Ende soll geklärt werden, ob mit Hilfe der Kusto­dia­li­sierung der »neue« Zugriff auf alte Probleme im Sicher­heits­bereich gelungen ist oder in welche Richtung gezielte Forschung ansetzen müsste.

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Band 8:

Philippe Robert
Bürger, Krimi­nalität und Staat 
Mit einem Vorwort von Fritz Sack 
265 Seiten, 49,90 EUR 
erschienen im September 2005

Gewalt, mangelnde Sicherheit, Krimi­nalität – so lauten die Stich­wörter, die die öffentliche Debatte beherrschen: Ist der Staat nicht dabei, an Halt und Ansehen einzubüßen? Und tut sich gegen­wärtig nicht ein tiefer Graben zwischen seinen Leistungen und den Erwar­tungen der Bürger auf? Sich bei der Ausein­an­der­setzung um solche Fragen nur auf spekta­kuläre und die gerade aktuellen Erschei­nungen zu beschränken wäre allerdings viel zu einfach. Der Zerfall der Sicherheit ist eine wesentlich umfas­sendere Entwicklung, die einige Jahrzehnte weit zurück­reicht. Die Studie geht der Genese der Unsicherheit nach und ihren Deutungs­mög­lich­keiten; dabei stützt sie sich auf umfäng­liches Daten­ma­terial. Sie führt die Unsicherheit auf tiefgreifende Wandlungen von Lebens­ge­wohn­heiten und des gesell­schaft­lichen Bezie­hungs­gefüges zurück. Mit ihr liegt der Entwurf einer allge­meinen Krimi­nal­so­ziologie vor.

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Band 9:

Hans-​Jürgen Lange (Hrsg.)
Krimi­nal­politik
469 Seiten, 59,90 EUR
erschienen im April 2008

Die Beiträge des Buches bieten eine umfassende Darstellung der histo­rischen, theore­tischen und empirischen Forschung zur Krimi­nal­politik. Aus inter­dis­zi­plinärer Sicht werden die Entwick­lungs­muster und die Ausdif­fe­ren­zierung der Krimi­nal­politik innerhalb des gesell­schaft­lichen und politischen Systems herausgearbeitet.

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Band 10:

Karlhans Liebl (Hrsg.)
Krimi­nologie im 21. Jahrhundert
228 Seiten, 39,90 EUR
erschienen im Februar 2007

Das Buch behandelt Zustand und Perspektiven der Krimi­nologie. Es zeigt auf, was die Krimi­nologie für die Forschung zur Inneren Sicherheit leisten kann und wo zukünftige Aufgaben liegen können.

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Band 11:

Peter Nitschke (Hrsg.)
Globaler Terro­rismus und Europa.
Stellung­nahmen zur Inter­na­tio­na­li­sierung des Terrors
219 Seiten, 39,90 EUR 
erschienen im Mai 2008

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Band 12:

Karlhans Liebl (Hrsg.)
Polizei und Fremde – Fremde in der Polizei
246 Seiten, 59,95 EUR 
erschienen im März 2009

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Band 13:

Christoph Gusy (Hrsg.)
Grund­rechte und Verfassungsschutz

137 Seiten 32,99 EUR

erschienen 2011

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Band 14:

Lüdtke, Alf; Reinke, Herbert; Sturm, Michael (Hrsg.)
Polizei, Gewalt und Staat im 20. Jahrhundert
353 Seiten 32,99 EUR
erschienen 2011

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Band 15:

Lange, Hans-​Jürgen; Endreß, Christian; Wendekamm, Michaela (Hrsg.)
Versi­cher­heit­lichung des Bevöl­ke­rungs­schutzes
263 Seiten 39,99 EUR
erschienen 2013

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Band 16:

Ammicht Quinn, Regina (Hrsg.)
Sicher­heitsethik
282 Seiten 39,99 EUR
erschienen 2014

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Band 17:

Lange, Hans-​Jürgen; Wendekamm, Michaela; Endreß, Christian (Hrsg.)
Dimen­sionen der Sicher­heits­kultur
389 Seiten 49,99 EUR
erschienen 2014

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Band 18:

Lange, Hans-​Jürgen; Bötticher, Astrid (Hrsg.)
Cyber-​Sicherheit
287 Seiten 34,99 EUR
erschienen 2015

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Band 19:

Gusy, Christoph (Hrsg.)
Evaluation von Sicher­heits­ge­setzen
242 Seiten 29,99 EUR
erschienen 2015

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Band 20:

Lange, Hans-​Jürgen (Hrsg.)
Priori­tä­ten­setzung bei Rettungs­maß­nahmen
300 Seiten 39,99 EUR
erschienen 2015

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